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    So lernst du endlich „Nein“ zu sagen

    4. Dezember 2018

    „Nein“ zu sagen, ist nicht gerade beliebt – manchmal ist es aber von großer Bedeutung, dass Du dazu in der Lage bist.

    Aber warum kommt ein „Nein“ bei Deinem Gegenüber oft so schlecht an? Warum tust Du Dich mit einem „Nein“ möglicherweise so oft so schwer? Und wie schaffst Du es, dieses Wort ohne schlechtes Gewissen über die Lippen zu bringen?

    Warum ein „Nein“ manchmal so unsympathisch wirkt

    Nach diesem Statement fühlen sich viele Menschen in ihren Wünschen oft nicht ernst genommen oder zurückgewiesen. Die ist besonders oft der Fall, wenn das Gegenüber der Argumentation des anderen gar nicht zuzuhören scheint und ein schnelles Pauschalurteil fällt.

    Gleichzeitig wirkt es zuweilen so, als wäre eine Optionstür für alle Zeiten zugeschlagen worden. Wobei das nicht zwangsweise so zu sein braucht – ein „Nein“ wird eben nur nicht immer differenziert genug kommentiert.

    Weshalb ist das „Nein“-Sagen so schwierig?

    Wir alle kennen das:

    Der andere soll sich nicht abgewiesen, geschweige denn beleidigt fühlen.
    Es sollen keine großen Debatten daraus entstehen, dass Du der anderen Person eine Bitte abgeschlagen hast. Schließlich bist Du ja ein hilfsbereiter und sozialer Mensch und möchtest nicht, dass jemand in Deinem Umfeld zu kurz kommt.
    Außerdem zieht Hilfsbereitschaft Respekt und Anerkennung nach sich, während Egoisten nach ihren Solo-Trips gerne ‚mal alleine dastehen.

    All diese Gründe sind menschlich und nachvollziehbar. Sie ändern jedoch nichts daran, dass manche Leute fest damit rechnen, dass ihr Gegenüber ein „Nein“ einfach nicht über die Lippen bringt und ihnen dadurch die Arbeit abnimmt.

    Grund genug, zu überlegen, wann eine Ablehnung Sinn ergibt und wie Du sie am geschicktesten kommunizierst.

    Wieso musst du lernen, „Nein“ zu sagen?

    Der Hauptgrund: Um Dich und Dein eigenes Zeitmanagement zu schützen. Niemand schafft es, auf allen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Du darfst Dich also von der Vorstellung befreien, an sämtlichen Stellen gleichzeitig zu sein und alle Probleme des Planeten im Handstreich lösen zu können.

    Daran gekoppelt ist die Erkenntnis, dass Du mehr Aufgaben bewältigst, je geschickter Du Prioritäten setzt und eine Sache nach der anderen angehst. Unter dem Strich hast Du womöglich eine Stunde mehr Zeit für den Kollegen oder Deine Partnerin, als im Moment.

    Darüber hinaus kann ein „Nein“ dem anderen auch dabei helfen, seine Anfrage zu präzisieren. Wenn beispielsweise die Frage nach dem Umzug im Allgemeinen im Raum steht, hilft gegebenenfalls ein „Nein, ich habe nicht das ganze Wochenende Zeit. Mittags Möbel-Abladen und -in-die-Wohnung-Tragen funktioniert aber.“ Und schon ist allen geholfen.

    Diese Punkte machen das geschickte „Nein-Sagen“ leichter

    Warum fällt Dir das „Nein“ so schwer?

    Wenn Du weißt, wo der Hase im Pfeffer liegt, kannst Du der Ursache mit mehr Logik begegnen und Dir selbst die mit dem „Nein“ verbundenen Ängste besser nehmen.

    Was ist die Konsequenz, die aus einem „Ja“ oder „Nein“ entsteht?

    Wie viel Arbeit und Zeit für andere zieht ein „Ja“ mit sich? Ist es eine Win-win-Situation? Oder lohnt sich das ganze Manöver für Dich – abgesehen von einem warmen Händedruck und lobenden Worten – gar nicht?
    Nicht falsch verstehen: Es geht nicht knallharte hundertprozentige Gegenleistungen. Aber Altruismus über alle Maßen hinaus bringt Dich schnell in die Ausgenutzt-werden-Falle.

    Sei höflich und begründe Dein „Nein“

    Ein „Nein“ zu kassieren, ist erst einmal eine Enttäuschung, logisch. Wenn es jedoch gut erklärt und verständnisvoll vermittelt wird, entsteht oft eine bessere Basis für die Weiterentwicklung als durch ein insgeheim nicht gewolltes „Ja“.

    Was ist die Alternative?

    Ein Gegenvorschlag oder eine Präzisierung bieten die Möglichkeit, die Angelegenheit (gegebenenfalls) später auf eine Art und Weise zu erledigen, die Dir weiter entgegenkommt. Gleichzeitig fühlt sich Dein Gegenüber in seinem Anliegen respektiert und kann frei entscheiden, ob es auf Dein Angebot zurückkommen möchte oder nicht. Win-win!

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