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    6 Weihnachtsbräuche aus aller Welt

    13. Dezember 2016
    6 Weihnachtsbräuche aus aller Welt

    Gemeinsam mit Pfingsten und Ostern ist Weihnachten eines der wichtigsten Feste des Kirchenjahres. Dabei unterscheidet sich das heilige Fest international in ihren Traditionen und Bräuchen gewaltig.

    Es ist schon echt spannend zu sehen, wie unterschiedlich Weihnachten weltweit zelebriert wird. Jeder Kontinent und seine individuellen Länder pflegen ihre ganz eigenen Traditionen und Bräuche. Trotz der Unterschiede ist es jedoch schön, dass das Weihnachtsfest weltweit als Fest der Liebe gefeiert wird.

    6. Australien und Neuseeland

    Zugegeben – in Australien und Neuseeland hat die Weihnachtstradition weniger mit einer kulturellen Entwicklung, sondern viel mehr mit dem vorherrschenden Klima zu tun. Da Weihnachten hier in die Zeit des Frühsommers fällt, wird Weihnachten vielerorts bei sommerlichen Temperaturen am Strand zelebriert. Santa erscheint Down Under standesgemäß in Badehose und mit Surfbrett oder Wasserskis unterm Arm. Auf das abgehaltene Festmahl folgen zum Nachtisch Eis und tropische Früchte. Der Weihnachtsbaum ist in der Regel ein Kunstbaum. In Neuseeland dient der landestypische Pohutukawa-Baum, den es nur hier gibt, als Weihnachtsbaum. Er trägt gerade zur Weihnachtszeit große, rote Blüten.

    Auf den Weihnachtsinseln wird übrigens, anders als der Name vermuten lässt, gar kein Weihnachten gefeiert. Auch wenn sie offiziell zu Australien gehören, haben die Weihnachtsinseln, genau wie die Osterinseln, ihren Namen dem Tag ihrer Entdeckung – Weihnachten 1643 – zu verdanken. Der Großteil der Bevölkerung gehört dem Buddhismus an.

    5. Indien

    Gerade einmal knapp 3 Prozent der indischen Bevölkerung gehören dem Christentum an und feiern das Weihnachtsfest, das bei ihnen „Bada Din“ („Großer Tag“) heißt. Ähnlich zu den Bräuchen der Westlichen Kultur werden auch in Indien Weihnachtsbäume aufgestellt und geschmückt. In Indien werden jedoch keine Tannen, sondern Bananen- oder Mangobäume verwendet. Das weihnachtliche Festmahl umfasst Reis mit Curry und reichlich gewürztes Fleisch und Gemüse.

    4. Dänemark und Schweden

    In Skandinavien ist eine weiße Weihnacht so gut wie jedes Jahr sicher. Der „kleine Heiligabend“ („Lillejuleaften“) beginnt in Dänermark bereits einen Tag zuvor. Sowohl in Schweden, als auch in Dänermark werden kleine mit Brei gefüllte Schüsseln auf die Fensterbank gestellt. Diese sollen verhindern, dass Kobolde(!) ihnen Streiche spielen und gewährleisten, dass sie ihnen weiterhin freundlich gesinnt bleiben.

    Ein weiteres Highlight dürfte in Schweden das alljährliche Weihnachts-Special sein. Donald Duck läuft hier ab 15.00 Uhr rund eine Stunde lang im TV. Diese Tradition wird seit dem 24. Dezember 1959 fortgeführt und versammelt seit jeher die ganze Familie um den Fernseher.

    3. Südamerika

    Die Einwohner der venezolanischen Hauptstadt Caracas brechen am Morgen des Heiligabends zur Kirche auf. Nicht etwa mit dem Auto oder zu Fuß. Nein. Das Fortbewegungsmittel der Wahl sind Rollerblades. Dafür werden die Straßen der Stadt für Autos gesperrt, bevor es zum ausgiebigen Festmahl zurück nach hause geht.

    In Kolumbien wird die Weihnachtszeit am Día de las Velitas (Tag der kleinen Kerzen) eingeleitet. Wie der Name bereits erahnen lässt, stellen die Menschen Kerzen und Papierlaternen auf ihre Fensterbänke, in die Vorgärten und auf ihre Balkone. Die Städte und Dörfer sind auf diese Weise zu Ehren Marias märchenhaft beleuchtet.

    2. Südkorea

    Der Anteil der in Südkorea lebenden Christen liegt bei rund 30 Prozent. Dementsprechend wird auch hier das Weihnachtsfest ausgiebig gefeiert. Anders als bei uns im Westen wird Weihnachten jedoch nicht allein mit der Familie, sondern viel mehr mit der ganzen Gemeinde zelebriert. Nach dem Besuch des Gottesdienstes gibt es ein gemeinschaftliches Festmahl in der Kirche. Jugendliche übernachten in der Kirche und ziehen abends durch die Straßen, während sie fröhliche Weihnachtslieder anstimmen.

    1. Norwegen

    Eine der wohl skurilsten Weihnachtstraditionen findet man in Norwegen. Seinen Besen sollte man hier zumindest zur Weihnachtszeit lieber gut verstecken. Rechtzeitig zu Heiligabend verstauen viele Norweger und ihre Familien das Haushaltsutensil so gut es geht, damit böse Geister und Hexen diese nicht entwenden, um auf ihnen durch den Weihnachtshimmel zu reiten.

    In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

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