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    Aktueller denn je: Charlie Chaplins zeitlose Rede an die Menschheit

    11. November 2018
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    Angesichts der aktuellen politischen Situation auf der ganzen Welt melden sich zahlreiche Menschen zu Wort, um die Menschen aufzurütteln.

    Denn ganz gleich, wie man sich politisch positioniert: Der gegenwärtige Präsident scheint je nach Stimmung und Tagesform Entscheidungen zu treffen und wird damit zu einem Inbegriff der Unzuverlässigkeit. Angesichts einer zunehmend verunsicherten, manchmal gar verängstigten Weltbevölkerung, die jetzt die Herausforderungen der Zukunft anpacken müsste, ist dies natürlich eine Katastrophe. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich in den Archiven eine Rede Charlie Chaplins fand, die er genau so auch heute hätte halten können.

    Charlie Chaplin: Komiker, Schauspieler, kritischer Geist

    Heute haben wir nur noch wenige Gesichter aus der Zeit des Schwarzweißfilms vor Augen. Das Konterfei von Charlie Chaplin kennen aber sogar die meisten Kinder der Generation Netflix. Melone, Spazierstock und Schnauzbart sind Markenzeichen des Schauspielers, die bis heute untrennbar mit ihm verbunden werden. Genau wie seine Hauptrolle im Film „Der große Diktator“. Seine bitterböse Parodie auf Adolf Hitler lässt den Betrachter bis heute zwischen Lachen und Erschaudern schwanken. Wahrscheinlich war Chaplin nicht nur aufgrund seines schauspielerischen Talents und gewissen optischen Gemeinsamkeiten mit Hitler geradezu prädestiniert für diese Rolle. Chaplin nahm auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um seine politische Meinung geht.

    Aktuell wie nie

    In seiner berühmtesten Rede, die Chaplin vor vielen Jahrzehnten hielt, prangert er Themen an, die heute so aktuell sind wie nie zuvor. Man könnte meinen, er spräche tatsächlich aktuelle Themen an.

    Zur Flüchtlingsproblematik:

    „Jeder Mensch sollte dem Anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt. […] Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen.“

    Zum sozialen Miteinander:

    „Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, sind aber innerlich stehengeblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten und denken. […] Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig.“

    Und auch zu all jenen, die heute noch in Kriege geschickt werden:

    „Soldaten, vertraut euch nicht Barbaren an, Unmenschen, die euch verachten und denen euer Leben nichts wert ist. Für sie seid ihr nur Sklaven. […]“

    Abschließend hält Chaplin ein flammendes Plädoyer für die Vorzüge der Demokratie. Er weist die Menschen darauf hin, welche Macht sie als Wähler haben und fordert sie auf, für eine anständige neue Welt zu kämpfen, in der jeder Mensch die gleichen Chancen hat.

    Aktueller geht es nicht, oder?

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