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    Apple stellt neuen Mac Pro vor: So viel musst Du für die Top-Variante ausgeben

    6. Juni 2019
    Apple stellt neuen Mac Pro vor: So viel musst Du für die Top-Variante ausgeben
    © Apple

    Supercomputer sind superteuer. Diese Regel gilt, seit die allerersten Computer gebaut wurden. Zwar reicht Otto Normalverbraucher für die wichtigsten Anwendungen meist ein Modell für ein paar hundert Euro aus. Mit dem neuen Mac Pro kann man aber auch also Privatperson einen Computer erwerben, von dem selbst manche Forschungseinrichtungen träumen.

    Wenn Apple ein neues Produkt vorstellt, ist dem Unternehmen aus Cupertino eine weltweite Aufmerksamkeit gewiss. Und als Kultlabel kann man es sich sogar erlauben, um einige Dinge ein Geheimnis zu machen. Beim neuen modularen Mac Pro, der ab Herbst 2019 bestellbar sein wird, gibt Apple bisher nur den Preis für die Einstiegsvariante an. Für rund 6.000 Dollar bekommt man ein Mac Pro mit 8-Kern-Intel-Xeon-Chip, 32 GByte RAM und nur 256 GByte SSD-Speicher. Angesichts dieser Daten muss man aber anmerken, dass viele Wettbewerber für weniger Geld Gleichwertiges, wenn nicht gar Besseres anzubieten haben. Was den Mac Pro aber ziemlich einzigartig macht, sind die verfügbaren Upgrades. Erst damit wird er zum wahren Supercomputer, wie man ihn sonst sehr lange suchen muss. Im IT-Blog The Verge findet man bereits Schätzungen, was diese Extras kosten könnten. 

    Speicherplatz:

    Die in der Basisversion integrierte SSD erscheint nach heutigen Maßstäben mit ihren 256 Gigabyte relativ klein, ebenso der Arbeitsspeicher von 32 Gigabyte. In beiden Fällen gibt es nach oben aber kaum eine Grenze: Der SSD-Speicher kann auf bis zu 4 Terabyte erweitert werden, der Arbeitsspeicher auf 1,5 Terabyte. Alleine hierfür kann man mit etwa 2.400 Dollar (SSD) beziehungsweise 18.000 Dollar (RAM) kalkulieren. 

    Prozessor:

    Der 8-Kern-Intel-Xeon-Chip ist ganz ordentlich, wirklich beeindruckend wird der Prozessor aber mit 28 Kernen. Dieser dürfte mit 8.000 Dollar zu Buche schlagen.

    Grafik:

    Schärfer ist wohl nur die Realität. Jedenfalls dann, wenn man sich beim Mac Pro für die beiden Grafikkarten AMD Radeon Pro Vega II entscheidet, deren Preis bei jeweils rund 12.000 Dollar liegen dürfte. Nur beim Preis für die apple-eigene Afterburner-Karte, die eine beschleunigte Videobearbeitung mit 8K-Echtzeitstreams ermöglicht, will auch The Verge keine Zahlen nennen. Im vierstelligen Bereich wird sie auf jeden Fall liegen.

    Display:

    Die besten Grafikkarten taugen nichts ohne das zugehörige Display. Das Pro Display XDR in Vollausstattung kostet 7.000 Dollar extra.

    Insgesamt kommt man beim neuen Mac Pro mit Vollausstattung also schnell auf einen Preis von 50.000 Dollar. Wer dieses Geld auf der hohen Kante hat und einen solchen Computer nicht unbedingt braucht, dürfte sich tendenziell wohl eher für ein schönes Auto entscheiden. 

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