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    Qetaifan Island: Katar baut 16 schwimmende Hotels für die WM 2022

    8. Juni 2020
    © ADMARES FULLSCREEN

    Was tun, wenn zur WM in einigen Jahren bis zu 80.000 Übernachtungsgäste erwartet werden, die aktuelle Bettenkapazität nur 27.000 Plätze hergibt? Dieses Problem scheint in Doha entstanden zu sein – und ist eigentlich ziemlich brisant, wenngleich Bauwerke wie das Lusail Iconic Stadium den Großteil der allgemeinen Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Lösung: 90.000 zusätzliche Übernachtungsgelegenheiten. Viele von ihnen in 16 schwimmende Luxushotels, die von ADMARES Constructions und Quetaifan Projects konstruiert werden.

    Jedes schwimmende Hotel ein Unikat

    16 Luxushotels à 1.616 Zimmer, die keinerlei Wünsche offen lassen sollen: Mikael Hedberg, der ADMAres CEO, verspricht sicherlich nicht zu viel, wenn er anmerkt, dass die nur 15 Fahrminuten vom Luisal Stadium gelegenen 4-Sterne-Hotels beeindruckend werden sollen. Grundlage sei in allen Fällen das Mashrabiya, ein typisch arabisches, ornamentales Bauelement sein. In den meisten Fällen als sehr dekoratives Holzgitter genutzt, komme es laut des Designers Jani Vahala in den einzelnen Hotels als Stahl-Variante zum Einsatz, damit sich die Gebäude ideal in die lokale Bautradition einfügen würden. Platz für Individualität bleibe dennoch ausreichend – so besäße jedes Hotel ein eigenes Grundthema und sei ein unverwechselbares Unikat.

     

    Hoteltechnik fast wie aus der Zukunft: Zimmer mit individuell überprüfbarem Energieverbrauch

    Neben einer Bar und einer Lounge soll jedes der 16 schwimmenden Hotels über 101 Zimmer im gradlinig-natürlichen Skandinavien-Stil enthalten. Hier sorgen Weiß- und Holznuancen für ein offenes und lässiges Flair – aber nicht nur das: Die Räume sind mit allen technischen Notwendigkeiten ausgestattet, um Gästen die Möglichkeit zu geben, ihren eigenen CO2-Ausstoß zu überwachen und zurückzuschrauben.
    Was mit den Hotels nach der WM 2022 passieren soll, steht zumindest nach offiziellen Statements noch in den Sternen. Es besteht aber wohl die Möglichkeit, dass sie fest installiert bleiben und weiterhin Gäste begrüßen. Und auch ein Name für den Anlagenkomplex beziehungsweise die einzelnen Gebäude ist noch nicht bekannt. Die Bauträger geben jedoch an, dass Interessierte ab einem Jahr im Voraus die Gelegenheit haben werden, die einzigartigen Hotelzimmer über internationale Reiseplattformen wie Booking.com oder Expedia zu buchen.

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