• Life

    Der perfekte Martini: So wird er gemacht

    18. Februar 2019
    Der perfekte Martini: So wird er gemacht
    ©

    James Bond trinkt ihn in jedem seiner Filme und auch Ernest Hemingway soll sich nach seinem Genuss besonders zivilisiert gefühlt haben: Die Rede ist vom Martini, der zu den klassischen und weltweit beliebtesten Cocktails schlechthin zählt.

    Gleichzeitig ist er ein stilvoll-unkompliziertes Getränk, das auch Deine Mini- und Cocktailbar bereichern kann – wenn Du ihn denn richtig zubereitest.

    Die Glaubensfrage: Gerührt oder geschüttelt?

    Wie so oft im Leben und bei Glaubensfragen gibt es hier kein wirkliches richtig oder falsch. Der Mixprozess ähnelt sich in beiden Fällen seht, nur dass

    • der Martini bei der geschüttelten Variante intensivere Aromen aufweist und kälter ins Glas gelangt, während der
    • gerührte Martine etwas sanfter daherkommt.

    Insgesamt kommt es bei der Herstellung eines perfekten Cocktails dieser Art aber vor allem auf beste Zutaten und ein ausgeklügeltes Mischungsverhältnis an.

    Gin und Wermut sind eben nicht gleich Gin und Wermut

    Sowohl Gin als auch Wermut müssen mit einer hohen Qualität überzeugen, wenn sie Bestandteile eines wirklich edlen Martinis werden wollen.

    Auf Seiten des Gins haben sich unter anderem die folgenden Sorten durchgesetzt:

    • „The Botanist“ und „Sipsmith“ (erinnern beide leicht an Koriander, Zitrus, Engelwurz und Lakritz),
    • „Bombay Sapphire“ und Elephant Gins (bringen eine etwas größere Schärfe mit) oder
    • „Monkey 47“ beziehungsweise „Hendricks Gin“ (jeweils blumig, Nuancen von Gurken und Rosenblättern).

    Und wenn schon der Gin stimmt, dann sollte der Wermut ihm nicht nachstehen. Qualitätskriterien hier: Trocken und mit einem Alkoholgehalt von höchstens 18 Prozent. Also so, wie es beispielsweise bei „Noilly Prat Original Dry“ oder „La Quintinye’s Blanc“ der Fall ist.

    Das richtige Mischungsverhältnis

    Bevor es an die Zubereitung im Detail geht, müssen sowohl das Martini-Glas als auch der Shaker vorher mit Eis aufgefüllt werden.

    Danach legst Du das Gin-Wermut-Mischungsverhältnis fest. Grundsätzlich stehen hier fünf bis sechs cl Gin maximal einem cl Wermut gegenüber. Solltest Du lediglich eine ganz leichte Wermut-Nuance schätzen, können auch nur der Shaker, das Glas oder die Eiswürfel dezent mit Wermut in Kontakt kommen.

    Die eigentliche Zubereitung des Martinis erfordert Fingerspitzengefühl

    Sobald sich Gin und Wermut im Shaker befinden, ergänzt Du die Mischung um einige Tropfen Orangenbitter und rührst sie danach für 20 Sekunden vorsichtig um. Ein langstieliger Barlöffel eignet sich dabei als Hilfsmittel am besten, da das Eis nicht zerkleinert werden soll.

    Falls Du Deinen Martini lieber geschüttelt als gerührt genießen möchtest, schüttelst Du den Shaker alternativ für 20 Sekunden. Sollte das noch nicht ausreichen und der Martini noch nicht kühl genug sein, wird der Vorgang um weitere zehn Sekunden verlängert. Dann aber mit etwas größerer Schüttel-Geschwindigkeit.

    Das korrekte Anrichten

    Um den Martini stilgerecht zu servieren, gießt Du ihn langsam ohne Eis (!) aus dem Shaker in ein spezielles Glas.

    Zur anschließenden Garnitur eignet sich eine dünne, spiralförmig geschnittene Zitronenschale (gewaschen und ungewachst) oder eine vorher in Lake eingelegte Olive. Fertig ist der Gentleman-Drink par excellence.

    Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Bacardi Añejo Cuatro: Zwei Drinks zum nachmixen

    15 Millionen Dollar: So luxuriös ist Lionel Messis neuer Privat-Jet Vorheriger Beitrag

    15 Millionen Dollar: So luxuriös ist Lionel Messis neuer Privat-Jet

    Nächster Beitrag

    Der umgebaute 1989 Land Rover Defender NEO von Arkonik

    Der umgebaute 1989 Land Rover Defender NEO von Arkonik

    MR. GOODLIFE

    MORE ARTICLES

  • Goodness

    Follow us