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    Der neue Porsche 911: Stärker, schneller, digital

    25. Dezember 2018
    © Porsche AG FULLSCREEN

    Autohersteller wissen: Wenn es um die nächste Generation eines Klassikers geht, so ist dies nicht weniger als die Quadratur des Kreises.

    Und ein Blick auf die Straßen genügt um zu erkennen, dass dies nicht immer gelingt. Für die Zuffenhausener Designer und Konstrukteure hingegen scheint dies kein echtes Problem darzustellen, denn der 911 kommt jetzt bereits in achter Generation auf die Räder. Gleich vorab kann verraten werden, dass eine Verwechslung mit früheren Generationen des berühmtesten Porsches auch nach dem zweiten oder dritten Blick keine Schande ist. Der 911er gehört zu den ganz wenigen Fahrzeugen, bei denen neuere Generationen zuerst einmal eine Modellvariante darstellen. Die Vorgängerversionen werden also auch durch den jüngsten 911er nicht als Alteisen deklariert. Trotzdem bringt er selbstverständlich einige Aspekte mit, die nicht nur eingefleischte Porschefans begeistern dürften.

    Typisch 911! Typisch 911?

    Wer sich generell für Autos interessiert, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen, der wird auch hier die klare Formensprache des 911ers erkennen. Die Frontpartie mit den charakteristischen Scheinwerfern und dem niedrigen, aber extrem breiten Kühlergrill durfte auch hier nur geringfügig verändert werden, genau wie das vergleichsweise steil abfallende Heck mit Porsche-Schriftzug und den vier imposanten Endrohren. Kenner erkennen freilich, dass die Radhäuser und das Heck breiter als beim Vorgänger geworden sind.

    Beim Blick in den Innenraum muss man aber kein Porscheexperte sein, um die Neuerungen zu erkennen. Das Interieur wurde vollkommen neugestaltet und darf durchaus als mutig bezeichnet werden. Denn für lange Zeit waren die Zuffenhausener bekanntlich stolz auf ihre klassisch-spartanische Interpretation von Eleganz. Oder mit anderen Worten: Bevor ein Porschefahrer eine Neuerung als Schnickschnack belächeln könnte, hat man im Zweifel lieber auf selbige verzichtet. Und wieder bewiesen die Designer ihr Fingerspitzengefühl: Zwar wurde der neue 911er mit zwei rahmenlosen Freiform-Displays im Fahrerbereich sowie mit einem 10,9 Zoll großen Centerscreen ausgestattet. Diese Ausstattung erinnert aber verblüffend an die Gestaltung der 911er aus den 1970ern. Klar, dass man nicht einfach nur eine digitale Variante der üblichen Anzeigen schaffen wollte, sondern auch modernste Fahrassistenzsysteme integrierte. Warn- und Bremsassistent, Nachtfahrassistent, Abstandstempomat und Distanzregelung gehören zwar auch schon bei Fahrzeugen anderer Hersteller zum üblichen Ausstattungspaket. Porsche setzt hier aber noch einen drauf und spendiert dem neuen 911er die Weltneuheit „Wet Mode“, die bei nasser Straße die Systeme anpasst und den Fahrer im Bedarfsfall warnt. 

    Und wenn der 911er in der Garage steht, …

    Kann man ihn trotzdem mitnehmen. Eine streng limitierte Edition eines Chronographen kommt im April 2019 als Würdigung des 911 in die Porsche Design Stores, die Porsche Zentren und zu ausgesuchten Fachhändlern. Wer sowohl den Sportwagen als auch die Armbanduhr besitzt, für den gilt: Mehr Porsche 911 geht nicht.

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