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    Die Tesla-Gegner: Elektro-Autos aus Deutschland

    8. Januar 2019
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    Jahrelang sah es so aus, als würden deutsche Automobilhersteller einen aktuellen Trend regelrecht verschlafen: Während vor allem der amerikanische Branchenprimus Tesla seit Jahren den Markt für Elektrofahrzeuge aufmischt, war es im Geburtsland des Automobils in dieser Hinsicht merkwürdig still.

    Jetzt aber schicken sich die deutschen Hersteller an, mit besonders viel (elektrischer!) Power Marktanteile zu erobern. Besonders stechen dabei die folgenden Modelle ins Auge.

    Mercedes EQC

    Daimler-Chef Dieter Zetsche zeigt sich durchaus angetan von Teslas Pionierarbeit im Segment der Elektroautos. Langfristig rechnet er mit einem Markt für Elektroautos „zwischen 15 und 25 Prozent“. Noch kann keiner ahnen, ob diese Zahl realistisch oder eine krasse Fehleinschätzung ist. Vom Mercedes EQC mit 408 Pferdestärken und einem gigantischen Drehmoment von 765 Newtonmetern dürften allerdings keine riesigen Stückzahlen verkauft werden, denn diesen Boliden wird es nicht zum Schnäppchenpreis geben.

    Audi PB1

    Auch wenn Audi eine hundertprozentige Volkswagentochter ist, dürfte dieses Elektroauto doch eher ein Nischenprodukt bleiben. Das 680 PS starke Geschoss soll in zwei Sekunden von null auf einhundert Stundenkilometer katapultiert werden. 400 Kilometer Reichweite lassen einen von langen Touren träumen, seine technischen Eigenschaften und das Design lassen den Roadster aber eher als rennstreckentauglich erscheinen.

    BMW Vision iNext

    Zu den aktivsten Playern im Bereich der Elektroautos gehört BMW. Schon 2010 brachten die Bayern mit dem i3 einen ernstzunehmenden Elektroflitzer auf den Markt und sind nun dabei, sich in nahezu jeder Fahrzeugkategorie festzubeißen. Die BMW-Tochter Mini wird 2019 einen elektrischen Dreitürer vorstellen, die Hauptmarke indes versucht es eine Nummer größer. Das für 2021 geplante SUV-Coupé auf Basis des iNext befindet sich zwar erst in der Planung, dürfte aber relativ breite Käuferschichten ansprechen.

    Porsche Taycan

    Die Zuffenhausener Autobauer sind seit Jahrzehnten dafür bekannt, dass sich ihre Autos für die Straße ebenso gut eignen wie für die Rennstrecke. Als 2015 der Prototyp des Taycan vorgestellt wurde, geschah dies folgerichtig auf der Nordschleife des Nürburgrings. Hier konnte der 680 PS starke Taycan zeigen, was in ihm steckt. Das für 2019 angekündigte Serienmodell soll im Schnitt eine Reichweite von 500 Kilometern haben, bis die Akkus erneut geladen werden müssen.

    Selbstverständlich sind die hier genannten Modelle alle nicht für einen Massenmarkt bestimmt. Indirekt profitieren aber auch die Fahrer von Klein- oder Mittelklassewagen von den PS-starken Flitzern. Denn bekanntlich fließen die bei Sportwagen gewonnenen Erkenntnisse nach geraumer Zeit in abgewandelter Form auch in die Entwicklung anderer Autos ein.

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