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    Audi RSQ8: Mit 600 PS über die Vulkanlandschaft von Teneriffa

    3. Februar 2020
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    Einige Stimmen bezeichnen Audis RSQ8 als einen Anachronismus auf Rädern. Denn während in der E-Mobilität derzeit ständig neue Modelle enthüllt werden (natürlich auch von Audi, aber sogar von eigentlich branchenfremden Konzernen wie Sony), scheint sich das Zeitalter des Verbrennungsmotos dem Ende entgegen zu neigen. Wenn gerade jetzt ein Verbrenner aus Ingolstadt um die Ecke kommt, muss es gleich doppelt überzeugen. Und nach unserer Testfahrt auf Teneriffa können wir tatsächlich gleich beide Daumen heben.

    Bei den technischen Daten des RSQ8 kann einem der Mund offen stehenbleiben: Mit 4 Litern Hubraum, einer Leistung von 600 PS bei einem maximalen Drehmoment von 800 Nm, Allradantrieb und einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 308 km/h lässt dieser SUV so manchen klassischen Sportwagen hinter sich zurück.

    Dabei handelt es sich um ein Dickschiff mit einer Länge von 5 und einer Breite von 2 Metern, das eher für die große Fahrt als für die Rennstrecke konzipiert wurde. 

    Aber Audi ist schließlich dafür bekannt, keine Kompromisse zu machen. Was das in diesem Fall konkret bedeutet, durfte mrgoodlife auf der Kanareninsel Teneriffa selbst herausfinden. Selbstverständlich sind die Straßen der Insel nicht für Höchstgeschwindigkeiten ausgelegt, vielmehr ist der Weg hier das Ziel. Außerdem gibt es hier starke Steigungen und Gefälle auf kurvenreichen Strecken, die ohne fahrerisches Können teilweise halsbrecherisch sind. Doch auch dafür ist der RSQ8 optimal ausgestattet. 

    Die Allradlenkung etwa ist wie geschaffen für Straßen, wie sie auf Teneriffa üblich sind. Ganz unauffällig arbeiten die Hinterräder bei Kurvenfahrten mit und lassen den Wagen durch den kleinen Wendekreis noch sportlicher und agiler werden. Das harte Fahrwerk sorgt selbst bei engen Radien und höheren Geschwindigkeiten dafür, dass sich der RSQ8 kaum zur Seite neigt.

    Mit dem optionalen Dynamikpaket Plus gibt es eAWS, Sportdifferenzial und Keramikbremsen on top. Zwar werden dafür 13.600 Euro zusätzlich fällig, doch die lassen sich durch den zusätzlichen Fahrspaß und das Plus an Sicherheit durchaus verschmerzen.

    Zumal der RSQ8 mit einem Preis ab 127.000 € ohnehin nichts für den ganz schmalen Geldbeutel ist. 

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