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    Schnittige Linienführung: Der neue Audi A7 Sportback

    7. November 2017
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    Ob man sie nun mag oder nicht: Anglizismen sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Natürlich hat es dieser Trend längst auch zu den deutschen Autoherstellern geschafft, ohne dass sich irgendjemand darüber wundern würde.

    Wenn man den Namen des Audi A7 Sportback sinngemäß ins Deutsche übersetzt, käme wohl so etwas wie „Knackarsch“ heraus. Was vielen Menschen dann doch zu vulgär wäre. Trotzdem wäre es nichts Anderes als die Wahrheit. Klar ist aber auch, dass man den A7 nicht alleine auf diesen Aspekt reduzieren kann. Salopp gesagt: Ein Knackarsch wirkt am besten, wenn er zu einem kraftvollen Körper gehört. Hat der Typ dann auch noch Niveau und Hirn, macht er garantiert bella Figura. Mit dem A7 haben die Konstrukteure von Audi in dieser Hinsicht alles richtig gemacht.

    Design ist keine Nebensache!

    Es mag sein, dass so mancher Autobauer in der Vergangenheit großes Sparpotential im Hinblick auf das Fahrzeugdesign zu erkennen glaubte. Bei Audi hingegen wusste man stets, dass beste Technik unbedingt von einer passenden Optik begleitet werden muss.

    Entsprechend sportlich kommt der neue A7 Sportback daher. Bereits der Vorgänger wusste mit einer schnittigen Linienführung zu überzeugen. Jetzt schaltet Audi noch einen Gang hoch. Das coupéartig geschwungene Dach unterstreicht die Sprinterqualitäten des Wagens. Ein kleiner Blick in den geräumigen Innenraum lässt allerdings erkennen, dass man in diesem Auto auch auf der Langstrecke bestens aufgehoben ist. Es gilt also unabhängig von Art und Länge der Route: Wenn der A7 im Rückspiegel auftaucht, macht man ihm gerne Platz. Für einen dominanten, fast aggressiven Eindruck haben ihm die Designer genau die richtigen Scheinwerfer verpasst. Mit LEDs, integriertem Wischblinker und optionalem Laserlicht sind selbige bereits ein echter Hingucker. Mit der angedeuteten Pupille im oberen Bereich der Scheinwerfer hat man sogar das Gefühl, dass der A7 den Blick erwidert. Klasse!

    Im Innenraum hingegen wurde auf zu viel sichtbaren Schnickschnack verzichtet. Alle wesentlichen Funktionen werden über Display angezeigt beziehungsweise über haptische Touchscreens angesteuert. So konnte auf die meisten Schalter und Knöpfe verzichtet werden. Es ist doch immer wieder erstaunlich, was man aus glatten, berührungssensitiven Glasflächen alles herausholen kann.

    Ansonsten bietet der A7 Wellness für den Körper und all seine Sinne. Die zusätzlichen 21 Millimeter Platz, die Fahrer und Passagieren zur Verfügung stehen, mag man vielleicht kaum spüren. Insgesamt gibt es allerdings eine mehr als ausreichende Beinfreiheit, sondern man nicht zu den 2-Meter-Hühnen zählt. Eine Klimaanlage ist selbstverständlich Standard im A7. Als optionales Upgrade gibt es selbige mit einer Beduftungsfunktion, gegen die jeder Wunderbaum einfach nur alt aussieht. Auch die Massagefunktion der Sitze kostet einen Aufpreis. Dafür ist das geniale Soundsystem der Edelmarke Bang & Olufsen aber Teil der Grundausstattung – und definitiv weniger verzichtbar als ein Massagesessel.

    Wenn Kraft auf Raffinesse trifft

    Zur Markteinführung bietet Audi den neuen A7 ausschließlich mit einem 340 PS starken 3-Liter-V6-TFSI an. Dieser verspricht aber Fahrspaß pur: In 5,3 Sekunden sprintet das Auto von null auf einhundert Stundenkilometer. Außerdem stehen dem Fahrer zahlreiche Fahrassistenzsysteme zur Verfügung.

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